Ford Mustang Mach 1

Zum ersten Mal in der Modellgeschichte bringt Ford den Mustang Mach 1 offiziell nach Europa. Seine Weltpremiere feiert die Neuauflage im Rahmen der Goodwood Speed Week an diesem Wochenende. Die Geschichte dieser Variante reicht bis ins Jahr 1969 zurück. Damals war der Mach 1 eines von drei Performance-Paketen neben dem Boss 302 und dem Boss 429, rangierte aber unterhalb der Shelby-Ableger.

Auch auf Basis der aktuellen Mustang-Generation erhält der Mach 1 ausschließlich den größten erhältlichen Motor. Dieses V8-Triebwerk holt aus fünf Litern Hubraum 338 kW/460 PS. Die 87 Millimeter großen Drosselklappen und das Ansaugsystem stammen aus dem Shelby GT350, ebenso wie der externe Ölkühler. Kunden haben die Wahl zwischen einem neuen Sechsgang-Schaltgetriebe von TREMEC mit Zwischengasfunktion beim Herunterschalten oder einem Zehngang-Automatikgetriebe. Serienausstattung ist hingegen das MagneRide-Fahrwerk mit angepassten Sportfedern, Querstabilisatoren und Aufhängungselementen. Auch für die elektronische Servolenkung (EPAS) kommt eine eigenständige Abstimmung zum Einsatz. An der Hinterachse sitzt eine mechanische Differenzialsperre.

Passend zu den historischen Vorbildern erhält der neue Mustang Mach 1 Dekorelemente auf der Motorhaube und an den Flanken der Karosserie. Insgesamt stehen hierfür acht verschiedene Farbkompositionen zur Auswahl, beispielsweise Jet-Grau mit Streifen in mattschwarz und orange, Iridium-Schwarz und Liquid Weiß mit schwarz-roten Streifen oder Grabber-Gelb und Race-Rot mit schwarz-weißem Streifendesign. Neues Design findet sich am Frontspoiler mit hochgezogenen Enden und am Kühlergrill mit optisch angedeuteten Zusatzleuchten. Mittels des vergrößerten Diffusors vom Shelby GT500 und einer Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel steigt der aerodynamische Abtrieb im Vergleich zum normalen Mustang GT um 22 Prozent. In den Radhäusern sitzen 19 Zoll große Leichtmetallräder, die um ein Zoll breiter ausfallen als bei anderen Mustang-Ablegern. Vom Reifenpartner Michelin stammt die Bereifung vom Typ Pilot Sport 4.

Am Armaturenbrett sitzt auf der Beifahrerseite eine speziell gestaltete Plakette mit der laufenden Produktionsnummer des Mustang Mach 1. Diese passt zu den Mach 1 Logos am Heck und den vorderen Kotflügeln. Ansonsten prägt das Interieur ein ebenholzfarbenes Aussehen mit farblich auf die Karosserie abgestimmten Kontrastnähten und speziell oberflächenbearbeitetes Aluminium. Anstelle der beheiz- und belüftbaren Komfortsitze können auch Performance-Sportsitze bestellt werden. Des weiteren umfasst die Serienausstattung ein Premium-Audiosystem von Bang & Olufsen mit zwölf Lautsprechern sowie das Infotainmentsystem Ford SYNC 3. Zum Preis und dem genauen Liefertermin machte Ford noch keine Angaben.

Bilder: Ford