Volkswagen – Tradition mit Zukunft

Wenige Automarken haben einen größeren Wandel hinter sich als Volkswagen. Alles begann mit einer Entwicklung von Ferdinand Porsche, der ein erschwingliches Auto für jedermann konstruieren wollte. Dabei interessierte ihn allenfalls am Rande, dass der Auftrag dazu vom nationalsozialistischen deutschen Regime stammte. Vom KdF-Wagen liefen vor dem Krieg nur noch wenige Exemplare vom Band, ehe auf Militärfahrzeuge umgestellt werden musste. Nach Kriegsende sorgte Major Ivan Hurst von der Britischen Armee dafür, dass die Produktionsanlagen nicht demontiert und abtransportiert wurden. Unter schwierigen Bedingungen durch Materialknappheit lief die Fertigung des nun „Volkswagen“ getauften Kleinwagens endlich an. Ein Auto, das die Welt bewegte.

Im neuen Buch „Volkswagen – Tradition mit Zukunft“ beschreibt Joachim Kuch den weiteren Weg der kleinen Marke zum Weltkonzern inklusive Ausweitung des Modellprogramms. Ab den 1960er Jahren wurde deutlich, dass das Konzept von luftgekühlten Fahrzeugen mit Heckmotor antiquiert war. Zum Glück schaffte man gemeinsam mit Giorgetto Giugiaro als Designer einen Wandel hin zu Wasserkühlung und Frontmotor. Auf weiteren Seiten tauchen neben Polo, Golf und Passat auch Modellreihen wie Eos, Vento, Touareg und Sharan sowie die Nutzfahrzeuge auf. Die elektrischen Zukunftsstudien und klassische Prototypen, die nie den Weg in die Serie geschafft haben, sind ebenfalls zu finden. Unter der ISBN 978-3-613-04381-7 ist dieses 224-seitige Buch aus dem Motorbuch Verlag ab sofort zum Preis von 14,95 € erhältlich.

Bilder: Motorbuch Verlag, Matthias Kierse