Brabus G-Klassen in Genf 2019

Brabus und die Mercedes-Benz G-Klasse, keine Liebe auf den ersten Blick, hatte man in Bottrop doch zunächst mit anderen Fahrzeugen aus dem Hause Mercedes-Benz begonnen. Dafür jedoch eine langlebige und nachhaltige Liebe, die mittlerweile ein grundlegender Eckpfeiler im Programm des Bottroper Veredlers ist.

Zum Genfer Automobilsalon brachte man denn auch gleich zwei G-Klassen, der Baureihe 463 mit – einmal als Final Edition und einmal als neues Modell. Moment wird sich der ein oder andere Leser, der nicht ganz so versiert ist hier fragen: Wie geht das denn? Neu und alt und gleiche Baureihe? Der Grund ist schlicht und ergreifend, das Mercedes die interne Baureihenbezeichnung für seinen Geländewagenklassiker nicht änderte und man einfach die 463 beibehielt. Schlicht, einprägsam und wohl ganz im Sinne des Mythos.

Zum vermutlich letzten Mal auf einer Messe werden wir den guten hohen G sehen. Auf Basis des G 500 4×4² stellte man den 850 4×4 Final Edition auf den Stand. In einer Auflage von nur fünf Stück wird er hergestellt und es ist wohl zu vermuten, dass diese  Fahrzeuge bereits ihren Käufer gefunden haben. Technisch grundlegend überarbeitet präsentiert sich der Motor, der nunmehr satte 850 PS leistet. Erreicht wurde diese Leistungssteigerung neben einer Hubraumerweiterung durch die Umsetzung einiger innermotorischer Maßnahmen, wie beispielsweise einer strömungstechnischen Optimierung der Zylinderköpfe als auch durch größere Turbolader.

Der Innenraum wird komplett neu beledert und wirkt dadurch nochmals deutlich hochwertiger als in der Serie. Ebenso kommt ein Bodykit zum Einsatz, der den G nochmals deutlich sportlicher wirken lässt.

Gleich neben dran stand dann auch der zweite 463er. Nicht ganz so stark wie der hohe G 63, mit immerhin aber noch 800 PS sicherlich alles andere als untermotorisiert. Mit deutlich breiterer Karosserie schafft der Widestar getaufte G eine deutliche Präsenz und zeigt schon im Stand seine Kraft. Auch bei diesem Motor blieb kein Stein auf dem anderen um die Leistung zu erhöhen und so wurden unter anderem größere Turbolader verbaut. Der Innenraum wurde ebenfalls durch eine Komplettüberarbeitung deutlich aufgewertet und nach Art des Hauses mit viel Leder garniert. Der Dachhimmel zeigt neben einem LED-Sternenhimmel auch Zusatzinstrumente für die Fondpassagiere.

Bilder: Brabus